Meine Erfahrung mit Bioresonanz

Von Akne zur Bioresonanztestung

Ich bin vor kurzem sehr zufällig auf den Begriff der Bioresonanz gestoßen. Seit einem halben Jahr plagt mich lästige Akne, speziell am Hals, Oberarmen, Schultern und den ganzen Rücken die Wirbelsäule entlang. Dieses Symptom ist schleichend von einer Woche zur anderen aufgetreten, ohne dass ich wusste woher das auf einmal kommt. Selbstverständlich ging ich sofort zu einem Dermatologen, der sich die Ursache dafür auch nicht so Recht erklären konnte. Daraufhin legte ich einen mehr oder weniger „Ärztemarathon“ hin. Angefangen von Bluttests, bis hin zum Internisten, Einnahme von Antibiotika, verschreibungspflichtigen Hautcremen und Gels welche zwar anfangs die Symptome milderten und das Hautbild verschönerten, allerdings konnte niemand die tatsächliche Ursache dafür herausfinden.

Ich ging zu einem weiteren Spezialisten um mir noch eine weitere Meinung von einem anderen Dermatologen zu holen. Das Ergebnis aus dem Kontrolltermin und erneuter Verabreichung von anderen Medikamenten war „Tja, ich bin mit meinem Alphabet jetzt auch zu Ende und kann Ihnen nicht mehr weiterhelfen.“ Ich hatte die Wahl zwischen einer sehr zeitintensiven Strahlentherapie in der Praxis des Arztes (2-3 mal pro Woche) – wo es keine Garantie dafür gab, ob ich darauf anspreche oder nicht. Oder ich könnte jeden Tag Medikamente zu mir nehmen (auf unbestimmte Dauer) und weiterhin mit den Kortison versetzten Cremes die Symptome mildern. Ich war verzweifelt, zumal ich mit sowas nicht gerechnet hätte mit meinen 31 Jahren. Meine Gewohnheiten hatte ich ebenso nicht geändert (Waschmittel, Putzmittel, Lebensmittel usw.). Dann sagte mir mein Freund; eigentlich scherzhalber; er schickt mich zu einem „Wusa-Heiler“. Zuerst nahm ich ihn nicht so ganz Ernst, da ich an diesen ganzen Esoterik-Humbug nicht glaube, jedoch recherchierte ich dann im Internet ein wenig und stieß aus Zufall auf das Wort „Lebensmittelunverträglichkeit“.

Einen Allergietest auf Lebensmittel hatte ich ja bisher noch nicht gemacht, da ich der Meinung war, dass ich mich relativ gesund und ausgewogen ernähre. Einen weiteren Bluttest wollte ich aber nicht mehr machen, nachdem ich eh schon gut 5 hinter mir hatte, welche zu keinem Ergebnis führten. Dann bin ich auf einen Schmerz- und Bluttestfreien Nahrungsmittelunverträglichkeitstest namens „Bioresonanz“ gestoßen. Es heißt, dass mit dieser Methode auf energetischer Ebene Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt werden können. Ich rief dort an und vereinbarte einen Termin für so eine „Austestung“ frei nach dem Motto – hilfts net, schadets net. Bereits am Telefon wurde ich sehr nett und kompetent beraten, der Mitarbeiter sagte mir, dass ich mir zu dem Termin gut 2 Stunden Zeit nehmen soll und auch all meine Kosmetikprodukte (inkl. Zahnpasta) mitnehmen soll. Ich konnte innerhalb von 2 Tagen bereits einen sehr kurzfristigen Termin vereinbaren.

Ich nahm wie vereinbart alle Produkte zu dem Termin mit und war schon sehr neugierig wie diese Testung vor sich gehen wird. Zu aller erst wurde anhand eines Fragebogens mein derzeitiger Zustand und meine Beschwerden anhand von einigen Fragen ermittelt. Wie z.B. welche Symptome/Beschwerden ich habe, wann diese aufgetreten sind und auch allgemeine Fragen zu meinem Zyklus und sonstigen Beschwerden (Kopfschmerzen oder Magen/Darm Beschwerden). Es war eine angenehme und lockere Atmosphäre in der ich mich sofort sehr wohl fühlte. Er erklärte mir danach das Bioresonanz-Gerät bevor die Testung startete. Die Bioresonanztherapie (BRT) ist eine Heilmethode, bei der das körpereigene, elektromagnetische Schwingungsspektrum verwendet wird, es wird das körpereigene vorhandene Energiefeld dafür genutzt. In jedem Körper gibt es elektromagnetische Schwingungen, die von gesund funktionierenden Organen abgestrahlt werden. Je nachdem ob es sich um krankmachende Schwingungen (unverträgliche Lebensmittel etc.) handelt schlägt das Gerät aus. Das Gerät nimmt diese Schwingungen über Elektroden auf und kann aufgrund der Schwingungen zwischen verträglichen und unverträglichen Lebensmitteln unterscheiden; je nach Ausschlag der Nadel. Mir wurde so eine Elektrode in die recht Hand gegeben, welche ich währen der Testung nicht zu fest und nicht zu locker in der rechten Hand halten sollte (bequem sitzend). Die linke Hand legte ich entspannt auf dem Polster auf meinen Knien ab. Der Mitarbeiter bediente einerseits den Laptop, wo er verschiedene Stoffe (bis zu 500) austestete und andererseits befeuchtete er mir mithilfe von Wasser meinen linken Mittelfinger, wo er die zweite Elektrode (diese sah aus wie eine Nadel, war aber stumpf) immer wieder auflegte um die Schwingungen für jeden einzelnen Stoff zu messen. Nach einer Weile merkt man aufgrund des Ausschlages der Nadel am Bioresonanzgerät auf welchen Stoff man unverträglich reagiert und bei welchen nicht. Nachdem ich schon sehr neugierig war, fragte ich ihn während der Testung auf welche Lebensmittel ich besonders unverträglich reagiere. Er sagte mir dann ein paar Stoffe (Hefe, Meeresfrüchte, Sojasauce, Zucker usw.) und für mich wurde während der Sitzung schon einiges klar. Ich war im letzten halben Jahr für 2 Wochen in Thailand (zum ersten Mal), wo ich natürlich all die Lebensmittel auf die ich jetzt unverträglich reagiere (Bier, Meeresfrüchte, Gewürze, Sojasauce usw.) in Hülle und Fülle zu mir genommen hatte. Meine Akne hat sich am dritten Tag in diesem Urlaub extrem verschlechtert – diesen Urlaub habe ich aber absichtlich bei der Befragung nicht erwähnt, da ich es vermeiden wollte, dass er „nur“ auf das eingeht, was er von meinen Erzählungen erfahren hatte – sowie jeder Wahrsager, der seine Aussagen nur meist von dem ableitet was er von einem selbst hört und sieht. Anschließend testete er auch meine mitgenommenen Kosmetika und die Zahnpasta aus – es blieb nur eine Bodylotion „übrig“, die meinem Körper gut tat. Am Ende der Auswertung bekam ich eine vollständige Liste mit allen Lebensmittel und Zusatzstoffen (wie zB. Xylit und Pestizide), auf welche ich unverträglich reagiere und auf welche nicht. Ich sollte die unverträglichen Lebensmittel nun für zumindest die nächsten 6 Monate weglassen (und das heißt zu 100 %, nicht nur ein bisschen – man nimmt auch nicht sofort ab, wenn man nur mehr ein „bisschen“ Schokolade und ein „bisschen“ Kuchen isst). Auf der Liste der unverträglichen Lebensmittel waren sehr viele Alternativen aufgelistet und ich bekam wertvolle Tipps und Rezepte um mir bei der Umstellung etwas leichter zu tun. Dennoch bin ich vor eine neue Herausforderung gestellt worden. Die drei Hauptgruppen meiner Unverträglichkeit sind Milch, Zucker und Hefe.

 

Im Detail bedeutet das für mich keine Milchprodukte mehr (Milch, Joghurt, Käse, Weissbrot etc.)

Als Alternative gibt es Sojamilch und vegane Produkte ohne tierische Milch wie z.B. Reismilch.

 

Die zweite Gruppe ist Hefe (kein Bier, kein Wein, kein normales Schwarzbrot etc.) – stattdessen habe ich einen Bäcker gefunden, der auch hefefreies Brot anbietet oder ich backe mein Brot selbst und ich kann zumindest Wodka, Champagner und Gin trinken, wenn ich schon auf ein Glaserl Wein oder ein Feierabendbier verzichten soll – was andererseits sehr kostspielig ist.

 

Zur dritten Gruppe gehört jegliche Art von Zucker (auch getarnt unter dem Namen Saccharose, „-ose“ oder „-sirup“ usw.), was sich wirklich als größte Herausforderung herausstellte. Es gibt zwar Alternativen wie Stevia oder Agavensirup, jedoch gibt es kaum Lebensmittel OHNE Zucker, was ich als sehr erschreckend empfand, als ich das erste Mal im Supermarkt mit meiner Einkaufsliste stand und jede Zutatenliste genauestens studierte.

 

Im Detail gibt es dann natürlich auch viel mehr Lebensmittel, die unverträglich für mich sind (Haferflocken, Pfirsiche, Marillen, Miesmuscheln usw.) und die ich weglassen sollte, aber an die 3 größten Gruppen soll ich mich speziell halten.

 

Es würde im Rahmen der Bioresonanz auch verschiedene Therapien geben, welche ich allerdings zuerst nicht in Anspruch nehmen werde. Ich werde nun die nächsten Wochen alle unverträglichen Lebensmittel weglassen und beobachten, ob sich der Zustand meiner Haut verbessert/verändert und ob wirklich diese Unverträglichkeit die Ursache für meine Symptome ist.

 

In meinem nächsten Beitrag möchte ich schildern, wie man den Alltag mit solchen Unverträglichkeiten erlebt und das ein oder andere Rezept (Milch, Zucker und Hefe frei) beitragen.